Maschinisten

Ausbildung zum 
Maschinisten für Tragkraftspritzen und Löschfahrzeugen


 

Das Dampfspritzenzeitalter bei der Feuerwehr wurde 1828 in London eingeleitet.
Diese Zeit war damals eine Revolution im Feuerlöschwesen.
Die Technik blieb nicht stehen und neue Generationen von Feuerlöschfahrzeugen und -pumpen wurden geboren.

Gleichfalls hat sich aber auch die Art und Anzahl der Einsätze verändert.

Hochwertige Technik muß sicher beherrscht werden können, damit im Einsatzfall gezielt Hilfe geleistet werden kann. 
Um diese Fähigkeit zu erreichen wird an der an der Ausbildungsstätte in Marklkofen der Lehrgang "Maschinist für Tragkraftspritzen und Löschfahrzeuge" durchgeführt.

Kreisbrandmeister Hans Freinecker bildete seit 1996 Feuerwehrmaschinisten aus. 
Seit 2010 wird die Maschinistenausbildung von Heinz Klinger fortgeführt. 

Der Leitsatz lautet:

"Der Maschinist muß lernen das Feuerwehrfahrzeug sowie die sonstigen kraftgetriebenen Geräte der feuerwehrtechnischen Beladung zu bedienen und zu pflegen".


Lehrgangsinhalte sind neben dem Straßenverkehrsrecht, den Unfallverhütungsvorschriften und den sonstigen Rechtsgrundlagen, vor allem die Erläuterung der Tatsache, wie der atmosphärische Luftdruck das Wasser in der Saugleitung bis zur Feuerlöschkreiselpumpe hochdrückt und wie es von dieser Pumpe weitergeleitet wird.
Besonderes Augenmerk wird dabei auf Störungen und deren Ursache gelegt.

Die Ausbildung umfaßt 36 Unterrichtsstunden und wird an vier Samstagen durchgeführt. Sie richtet sich ausschließlich nach dem Ausbilderleitfaden und den allgemein gültigen Ausbildungsrichtlinien für Feuerwehrmaschinisten.
 

Ausbildungsort ist das Feuerwehrgerätehaus der FF-Marklkofen.

Den Abschluß bildet eine praktische und theoretische Prüfung. Hier wird das Erlernte noch einmal geprüft.

Um den Lehrgang besuchen zu können muß der Teilnehmer bestimmte Vorraussetzungen mitbringen, die in Folgendem Dokument beschrieben sind:

Merkblatt (51,5 KB)

Die Anmeldung erfolgt mit einem Formblatt. Zu finden ist dieses im Reiter Formulare.